Rundtour um den Ruppiner See – über Wustrau, Karwe und Alt Ruppin
Die abwechslungsreiche Rundtour beginnt am Bahnhof Rheinsberger Tor in Neuruppin und
führt entlang des Ruppiner Sees über
Wustrau-Altfriesack, Karwe, Lichtenberg, Nietwerder und
Alt Ruppin zurück nach Neuruppin.
Gut ausgebaute Radwege,
weite Felder, ruhige Dörfer, historische Brücken und
zahlreiche Ausblicke auf den See
machen die Strecke zu einer vielseitigen Tagestour.
Der Bahnhof ist ein empfohlener Startpunkt –
die Rundtour kann auch an anderen Stellen begonnen werden.
Als Ausgangspunkt dieser Rundtour bietet sich der Bahnhof Rheinsberger Tor in Neuruppin an.
Da die Strecke als Rundkurs angelegt ist und
ein Zubringer zur Route genutzt werden kann,
lässt sie sich jedoch auch von anderen geeigneten Punkten aus beginnen.
Vom Bahnhof führt die Strecke zunächst zur Seepromenade von Neuruppin.
Entlang des Ruppiner Sees bieten sich schöne Ausblicke auf das Wasser,
bevor die Route in Richtung Fehrbelliner Straße und
weiter über die Erich-Dieckhoff-Straße verläuft.
Anschließend beginnt ein sehr gut ausgebauter Radweg.
Zwischen offenen Feldern, ruhigen Plätzen und
einzelnen Baumgruppen bleibt der Ruppiner See über längere Abschnitte hinweg
immer wieder in Sichtweite.
Dieser Teil der Strecke bietet viel Landschaft und
eignet sich besonders für ein entspanntes Fahrtempo.
Die Route erreicht Wustrau-Altfriesack
am südlichen Ufer des Ruppiner Sees.
Der historische Ortsteil der Gemeinde Fehrbellin
ist unter anderem für das Schloss Wustrau,
das Brandenburg-Preußen Museum und
die historische Klappbrücke in Altfriesack bekannt.
In Wustrau führt die Strecke unmittelbar am Yachthafen entlang und
anschließend auf einem Weg neben der
Landesstraße L 164 weiter nach Altfriesack.
Dort werden zwei schöne Brücken überquert.
Besonders sehenswert ist die historische genietete Eisen-Klappbrücke
an der Schleuse des Ruppiner Kanals.
Nach Altfriesack folgt die Route zunächst weiterhin dem Bereich der L 164 und
biegt anschließend auf die Kreisstraße K 6828 in Richtung Karwe ab.
Karwe liegt am Ostufer des Ruppiner Sees,
direkt gegenüber von Wustrau-Altfriesack.
Der Ort blickt auf eine lange Geschichte zurück und
wurde bereits im 14. Jahrhundert erwähnt.
Das ehemalige Rittergut Karwe ist eng mit der Familie von dem Knesebeck und
mit Theodor Fontanes „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ verbunden.
An die Geschichte des Gutes
erinnert heute unter anderem die Ausstellung
„Fontane trifft Knesebeck“ im ehemaligen Pferdestall.
Nach dem Friedhof in Karwe biegt die Route
rechts in die Bahnhofstraße ab.
Von dort führt sie weiter nach Lichtenberg.
Das ruhige Straßendorf gehört zu Neuruppin und
ist unter anderem für seine Feldsteinkirche, den Hermanshof und
den Skulpturenweg in Richtung Karwe bekannt.
Die Rundtour setzt sich anschließend über Nietwerder fort.
Der kleine Neuruppiner Ortsteil besitzt eine
neugotische Dorfkirche aus dem 19. Jahrhundert.
Zu ihren Besonderheiten gehören der Sternenhimmel in der Apsis und
eine seltene historische Orgel.
Von Nietwerder führt die Strecke weiter nach Alt Ruppin am nördlichen Ende des Ruppiner Sees. Der alte Ortskern liegt zwischen Armen des Rhins und wurde bereits im Jahr 1237 urkundlich erwähnt. Durch seine Lage am Wasser und seine historische Struktur besitzt Alt Ruppin einen besonderen Charakter.
Im letzten Abschnitt verläuft die Route im Bereich der Bundesstraße B 167 zurück nach Neuruppin. Am Bahnhof Rheinsberger Tor schließt sich der Rundkurs.
Die Tour verbindet Seenlandschaft, gut ausgebaute Radwege, Felder, Dörfer und zahlreiche geschichtliche Orte. Sie eignet sich besonders für Radfahrerinnen und Radfahrer, die den Ruppiner See auf einer längeren Rundfahrt aus verschiedenen Blickrichtungen erleben möchten.
Bemærkninger
- Der Bahnhof Rheinsberger Tor ist ein empfohlener Start- und Zielpunkt. Da es sich um eine Rundtour handelt, kann die Strecke auch an anderen geeigneten Punkten begonnen werden.
- Ein Zubringer kann genutzt werden, um von einem individuellen Ausgangspunkt zur eigentlichen Rundtour zu gelangen.
- An der Neuruppiner Seepromenade, am Yachthafen und in den Ortslagen ist mit Fußgängern und anderen Radfahrern zu rechnen.
- Im Bereich der Fehrbelliner Straße, der L 164, der K 6828 und der B 167 ist besonders auf den Straßenverkehr zu achten.
- Bitte vorhandene Radwege und parallel zu den Straßen verlaufende Wege benutzen.
- Beim Überqueren der Brücken und im Bereich der Schleuse in Altfriesack langsam und aufmerksam fahren.
- Auf offenen Feldabschnitten können Wind, Sonne und wechselnde Wetterbedingungen deutlich spürbar sein.
- Für die längere Rundtour sollten ausreichend Getränke, Verpflegung und Zeit für Pausen eingeplant werden.
- Öffnungszeiten des Brandenburg-Preußen Museums, der Ausstellung in Karwe und weiterer Einrichtungen sollten vor dem Besuch geprüft werden.
- Historische Kirchen und andere Gebäude sind nicht jederzeit von innen zugänglich.
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